16.03.2006

Die Strom erzeugende Heizung

Strom selbst gemacht
Schon in über 10.000 deutschen Kellern erzeugen Blockheizkraftwerke nicht nur Wärme für Heizung und Warmwasser, sondern decken auch den Strombedarf für das Gebäude. Die eigene Erzeugung von Strom und Wärme sichert eine langfristige Senkung der Stromrechnung, wobei Zuschüsse und Steuererleichterungen die Entscheidung für ein Blockheizkraftwerk zusätzlich erleichtern. Darüber hinaus kann überschüssiger Strom gegen Entgelt in das öffentliche Netz für bis zu zehn Cent je Kilowattstunde eingespeist werden.

Die Strom- und Wärmeerzeugung mit Blockheizkraftwerken zählt zu den effizientesten Instrumenten zur Energieeinsparung. Mit knapp 90 Prozent erreichen die Anlagen einen sehr hohen Gesamtnutzungsgrad. Sie sind in der Regel mit einem Ottomotor sowie einem Elektrogenerator ausgestattet, und in der Mehrzahl der Anlagen wird als Brennstoff das umweltschonende Erdgas verwendet. Die Geräte werden überall dort vorteilhaft eingesetzt, wo ihre elektrische und thermische Nutzenergie möglichst zeitgleich und über mindestens 5.000 Stunden im Jahr zur Versorgung des Betreibers dient. Mehrere Hersteller bieten den monovalenten Einsatz an. Dies bedeutet, dass das Blockheizkraftwerk die einzige Heizquelle für das Gebäude darstellt. 

Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. bietet kostenfreie Informationen zu diesem Thema an. Die Broschüre „Mikro-KWK“ kann bei der ASUE, Postfach 25 47, 67613 Kaiserslautern, Tel.: (0631) 360 90 70, E-Mail: info@asue.de, (Einzelexemplare kostenlos) bestellt werden. Im Internet sind wesentliche Informationen unter www.stromerzeugende-heizung.dezusammengestellt. 

ASUE

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Jürgen Stefan Kukuk
Telefon: 0 30 / 22 19 13 49-0
E-Mail: kukuk@asue.de