23. Januar 2012, Berlin

Wiederaufnahme des Impuls-programms: Förderung von Mini KWK-Anlagen el

Berlin, 23. Januar 2012: Energiewende und Klimaschutz sind nur mit dezentraler Stromerzeugung möglich. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) lässt sich rund 30 % der eingesetzten Primärenergie einsparen.  

Die Nationale Klimaschutzinitiative hat das Impulsprogramm für kleine KWK-Anlagen wieder auf-genommen. Die Richtlinie für die Förderung von Mini-KWK-Anlagen bis 20 kWel wurde nun veröf-fentlicht. Sie tritt ab dem 1. April 2012 in Kraft. Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. befürwortet die Wiederaufnahme des Impulspro-gramms ausdrücklich. 

Vorrangiges Ziel der Richtlinie: den Absatz von KWK-Anlagen mit einer Leistung von bis zu 20 kWel zu steigern, um so einen Beitrag zum Erreichen der nationalen Klimaschutzziele zu leisten. Koordi-niert wird das Förderprogramm vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). 

Förderfähig sind KWK-Anlagen,

- die eine Leistung bis zu 20 kWel  aufweisen 
- einem Bestandsgebäude errichtet werden, für das der Bauantrag vor dem 01.01.2009 gestellt wurde, 
- die über einen Wartungsvertrag verfügen,
- die 15 % Primärenergie einsparen für Anlagen < 10 kWel,
- die 20 % Primärenergie einsparen für Anlagen 10 kWel  bis 20 kWel,
- die über Energiezähler für Strom- und Wärmeerzeugung verfügen. 

Antragsberechtigte sind:

- Privatpersonen,
- freiberuflich Tätige,
- gewerbliche Unternehmen, 
- Kommunen, 
- gemeinnützige Investoren.

 

    Größere Energiedienstleitungsunternehmen können einen Antrag auf Förderung stellen, wenn sie diesen im Auftrag eines Antragsberechtigten ausführen. 
    Das Energiedienstleitungsunternehmen hat somit die Möglichkeit als Contractor aufzutreten und der Privatkunde erhält dennoch seine Förderung. Die jetzige Förderung beträgt für eine Anlage mit 20 kWel 3.500 €, bei einer kleinen Anlage mit 1 kWel beträgt die Förderung 1.500 €. 

    Die ASUE rät dringend alle Mikro-KWK-Anlagen zu fördern. Die gekoppelte Erzeugung in dezent-ralen KWK-Anlagen spart gegenüber der getrennten Erzeugung Energie ein. Da sich viele Geräte derzeit noch in der Markteinführungsphase befinden, sollte der konstruktive Wettbewerb unter-schiedlicher Techniken und Hersteller nicht ausgebremst werden. Zusätzlich werden die Kosten, durch Auflagen, wie z. B. die Installation von Energiezählern zur Wärme- und Stromerzeugung, unnötig in die Höhe getrieben. 

    Hier sieht die ASUE die Notwendigkeit das Förderprogramm nachzubessern, um die Wirtschaft-lichkeit zu gewährleisten. 

    Hintergrundinformationen zu kleinen KWK-Anlagen finden Sie in der ASUE-Broschüre "Die Strom erzeugende Heizung", die Ihnen als PDF hier zur Verfügung steht.

    Diese und andere ASUE Pressemeldung finden sie unter:
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