2011

Bio-Erdgas

Regenerative Energie mit Zukunft

Biogas lässt sich mit entsprechender Aufbereitung auf Erdgasqualität (Bio-Erdgas oder Biomethan genannt) veredeln und in vorhandene Erdgasnetze einspeisen. Das ist eine besonders rationelle Möglichkeit, regenerative Energien zu nutzen. Im Gegensatz zu verschiedenen anderen erneuerbaren

Energien lässt sich Bio-Erdgas gut speichern, dem Bedarf entsprechend einsetzen und umweltschonend über das bestehende Erdgasnetz zum Nutzer transportieren. Bei der Verbrennung von Bio-Erdgas wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie die zu ihrer Herstellung genutzte Biomasse zuvor der Atmosphäre entzogen hat. Allerdings ist sowohl die Düngung als auch der Transport der Biomasse mit Emissionen verbunden. Insgesamt gesehen ist jedoch die Herstellung von Bio-Erdgas nahezu klimaneutral. 

Die Nutzung von Bio-Erdgas über das Erdgasnetz stellt besondere Anforderungen. Bio-Erdgas kann nicht an beliebigen Stellen eingespeist werden. Aufbereitungsanlagen mit kleinen Durchsatzmengen sind wirtschaftlich schwer darstellbar. Für Energieversorgungsunternehmen (EVU) kommt es darauf an, Chancen und Risiken eines Engagements abzuwägen und eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu gewinnen. Das erfordert u. a. die Suche nach geeigneten Partnern (Know-how, Erfahrungen, technische Kompetenz usw.) und die sorgfältige Planung von Projekten. 

Die vorliegende Broschüre ist eine Hilfe bei der Standortbestimmung zum Thema Bio-Erdgas für EVU und damit ein Kompendium für den Einstieg in ein komplexes Thema.

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Jürgen Stefan Kukuk
Telefon: 0 30 / 22 19 13 49-0
E-Mail: kukuk@asue.de


Bestellnummer: 07 06 11
Schutzgebühr: 5,35 € / 5,00 €
(inkl. / zzgl. 7% MwSt.)
Seitenanzahl: 54
Stand: 2011
Grafiken der Broschüre