Erdgas und Biogas haben viele Gemeinsamkeiten. Beide Gase sind Naturstoffe und entstehen aus organischen Stoffen unter Luftabschluss.
Erdgas ist vor ungefähr 600 Millionen Jahren entstanden. Durch abgestorbene Kleinorganismen, Plankton und Algen, die sich auf dem Grund der Ozeane ablagerten und die von Gesteins- und Erdschichten überdeckt wurden, begann unter Luftabschluss und hohem Druck ein chemischer Prozess, der über Jahrmillionen die organischen Substanzen in gasförmige Kohlenwasserstoffe, also das jetzige Erdgas, umwandelte.
Biogas lässt sich mit entsprechender Aufbereitung auf Erdgasqualität (Bioerdgas/Biomethan genannt) veredeln und in vorhandene Erdgasnetze einspeisen. Das ist eine besonders rationelle Möglichkeit, regenerative Energien zu nutzen.
Im Gegensatz zu verschiedenen anderen erneuerbaren Energien lässt sich Bioerdgas gut speichern, dem Bedarf entsprechend einsetzen und umweltschonend über das bestehende Erdgasnetz zum Nutzer transportieren. Bei der Verbrennung von Bioerdgas wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie die zu ihrer Herstellung genutzte Biomasse zuvor der
Atmosphäre entzogen hat.

Grafiken
Transportvorgänge bei der EnergieversorgungErdgas fließt von der Quelle bis zum Verbraucher in unterirdischen Leitungen und muss nicht mit Lkws auf Straßen transportiert werden. Dadurch wird das Straßennetz entlastet.
Veröffentlichungen
Energie Erdgas:Effiziente Technik und Erneuerbare Energien ...



