2010

BHKW-Grundlagen

 Bei der konventionellen Energieversorgung werden in der Regel Strom und Wärme getrennt voneinander erzeugt. Der Strom wird überwiegend zentral in großen Kondensationskraftwerken unter Einsatz von Steinkohle, Braunkohle oder Kernenergie produziert und über Fernleitungen an die Verbraucher geliefert. Diese Art der Erzeugung ist stets mit hohen Wärmeverlusten verbunden, da am Ende des Prozesses große Mengen von Kondensations-wärme bei niedrigen Temperaturen ungenutzt an die Umgebung abgeführt werden. Darüber hinaus entstehen Übertragungs-verluste auf dem Weg vom Kraftwerk bis zur Steckdose
des Verbrauchers.

Die von den Verbrauchern benötigte Heizwärme, Wärme zur Trinkwassererwärmung sowie auch Prozesswärme in der Industrie werden im Allgemeinen verbrauchernah oder durch die Verbraucher selbst unter Einsatz fossiler Brennstoffe in Kessel-anlagen erzeugt. Dabei können heute mit modernen und richtig ausgelegten Anlagen hohe Nutzungsgrade und entsprechend geringe Verluste erzielt werden.

Betrachtet man die dargestellte Form der getrennten Strom- und Wärmeversorgung zusammengefasst, so ergeben sich aufgrund der hohen Stromerzeugungsverluste keine zufriedenstellenden Gesamtnutzungsgrade.

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Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Jürgen Stefan Kukuk

Telefon: 0 30 / 22 19 13 49-0
E-Mail: kukuk@asue.de

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