Auszug aus dem Tätigkeitsbericht 2008
Gaswärmepumpen sind eine der effizientesten Techniken, um Wärme und Kälte für den Nutzer bereit zu stellen. Insbesondere die Nutzung des Primärenergieträgers Erdgas verhindert Umwandlungsverluste – beispielsweise in Kraftwerken – und sorgt somit für eine optimale Energienutzung. Zusätzlich werden die Auslastungen von elektrischen Netzen und Gasnetzen optimiert. Elektrische Netze können im Sommer entlastet werden. Gasnetze werden besser ausgelastet, da im Winter weniger Energie zum Heizen benötigt wird und im Sommer zum Teil Energie für die Kühlung verwendet wird.
2008 wurden neue Gasabsorptionswärmepumpen entwickelt, die sich u. a. durch eine vereinfachte Regelung und verbesserte Hydraulik auszeichnen. Diese sind aufgrund ihrer Leistungs-
größe vor allem für das Mehrfamilienhaus und das Gewerbe einsetzbar. Sie eignen sich für die Raumheizung und die Trinkwassererwärmung.
größe vor allem für das Mehrfamilienhaus und das Gewerbe einsetzbar. Sie eignen sich für die Raumheizung und die Trinkwassererwärmung.
Gaswärmepumpen für das Einfamilienhaus befinden sich
derzeit bei unterschiedlichen Geräteherstellern in der Entwicklung. Bemerkenswert ist auch die Gründung der
Initiative „Gaswärmepumpen“, in der Gerätehersteller und Energieversorger unter anderem ihre Entwicklungsaktivitäten sowie Feldtests abgleichen.
derzeit bei unterschiedlichen Geräteherstellern in der Entwicklung. Bemerkenswert ist auch die Gründung der
Initiative „Gaswärmepumpen“, in der Gerätehersteller und Energieversorger unter anderem ihre Entwicklungsaktivitäten sowie Feldtests abgleichen.
Schwerpunkte des Arbeitskreises bildeten die Verbreitung der Kenntnisse über Gaswärmepumpen, deren Einsatzmöglich-keiten und Anwendungsvorteile. Dieses drückte sich u.a. auch
in vielen Vorträgen und Schulungen für Partnerorganisationen und ASUE-Mitglieder aus.
in vielen Vorträgen und Schulungen für Partnerorganisationen und ASUE-Mitglieder aus.
Am 12.03.2008 wurde in Aalen eine sehr erfolgreiche Fachtagung mit über 170 Teilnehmern zum Thema „Heizen und Kühlen mit Gasabsorptionswärmepumpen“ durchgeführt. Hierbei wurden die verfügbaren Geräte sowie unterschiedliche Einsatzmöglich-keiten vorgestellt. Auch die Abwärmenutzung aus Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen wurde vorgestellt. Blockheizkraftwerke können durch die Kopplung mit einem Absorber deutlich besser ausgelastet werden, da ihre Abwärme dann zur Kälteerzeugung eingesetzt werden kann. Am Veranstaltungsort konnten Gas-
absorptionswärmepumpen auch im Einsatz besichtigt werden.
absorptionswärmepumpen auch im Einsatz besichtigt werden.
Insbesondere die Dachaufstellung machte einen weiteren
Vorteil der Gasabsorptionswärmepumpen deutlich: es wird
Platz im Heizungskeller gespart.
Vorteil der Gasabsorptionswärmepumpen deutlich: es wird
Platz im Heizungskeller gespart.
Gasmotorische Wärmepumpen, die zum Heizen und Kühlen eingesetzt werden, wurden auch 2008 zunehmend installiert. Insgesamt sind in Deutschland 183 Anlagen mit einer Wärme-leistung von 8,65 MW bzw. Kälteleistung von 7,27 MW in Betrieb.
2008 wurde vom Arbeitskreis die Marktübersicht „Gaswärmepumpen, Gasklimageräte, Gasabsorptionskälte-anlagen – Angebot und Anbieter“ aktualisiert und in über-
arbeiteter Version neu herausgegeben. Die Veröffentlichung
wird stark nachgefragt, vor allem vom Fachhandwerk und Energieberatern und zeigt das Interesse an der Technik.
arbeiteter Version neu herausgegeben. Die Veröffentlichung
wird stark nachgefragt, vor allem vom Fachhandwerk und Energieberatern und zeigt das Interesse an der Technik.
Beim Innovationspreis der deutschen Gaswirtschaft wurde mit einem innovativen Energiekonzept eines Autohauses zudem ein Projekt prämiert, bei dem ein BHKW mit einer Absorptions-kälteanlage kombiniert wurde. Bemerkenswert ist dabei, dass die Anlage unter beengten Platzverhältnissen nachträglich in ein Gebäude eingebaut wurde. Das zeigt, dass innovative Techniken sich auch für den Gebäudebestand eignen.

Arbeitskreis:
Gaswärmepumpe/ Kältetechnik
Vorsitzenden:
Jürgen Ewald, Kassel
Gaswärmepumpe/ Kältetechnik
Vorsitzenden:
Jürgen Ewald, Kassel



