2016

KWK-Gesetz 2016 mit Referentenentwurf

Das KWK-Gesetz 2016 steht seit seiner Verabschiedung durch den Bundestag und den Bundesrat unter dem Vorbehalt der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission. Die Verhandlungen in den letzten Monaten hierzu zwischen der Bundesregierung und der Europäischen Kommission haben nun zu einer Vereinbarung geführt, die Änderungen des neuen KWK-Gesetzes in verschiedenen Punkten vorsieht. Ein Referentenentwurf des BMWi vom 26. September 2016 enthält Vorschläge zu entsprechenden Änderungen des KWK-Gesetzes und gleichzeitig auch Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017). Beide Gesetze sind eng miteinander gekoppelt und werden durch den Entwurf harmonisiert.

Am 1. Januar 2016 ist die neue Fassung des KWK-Gesetzes in Kraft getreten, womit sich einige wichtige Neuerungen für die Förderung der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung ergeben. Gefördert wird z. B. künftig grundsätzlich nur noch KWK-Strom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, mit einigen Ausnahmen, z. B. kleine KWK-Anlagen bis 100 kW. Auch die Höhe und Dauer der Förderung haben sich geändert und die Pflicht zur Direktvermarktung wurde eingeführt.

In der vorliegenden Broschüre werden die grundlegenden Regelungen des KWK-Gesetzes, die Fördersystematik und Förderkriterien sowie die Verfahrensabläufe zusammenfassend dargestellt und erläutert. Die wesentlichen Änderungen und Ergänzungen des neuen Gesetzes im Vergleich zur Fassung von 2012 werden in mit „NEU“ markierten Textfeldern hervorgehoben. Die Broschüre umfasst 37 DIN A4-Seiten und richtet sich an Planer und Betreiber von KWK-Anlagen, Contractoren, Investoren und Entscheider und Interessierte in Industrie, Politik und Öffentlichkeit, die an Energieeffizienz interessiert sind. (DIN A4, 37 Seiten)

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing. Jürgen Stefan Kukuk
Telefon: 0 30 / 22 19 13 49-0
E-Mail: kukuk@asue.de


Seitenanzahl: 37
Stand: Oktober 2016