Wir übernehmen die Anmeldung, die Administration und die Förderanträge rund um den Betrieb Ihrer KWK-Anlage!

Im Interesse einer erfolgreichen Wärmewende hat sich die ASUE dazu entschlossen, ihre Kenntnisse über KWK-Themen aktuellen und zukünftigen Prosumern zur Verfügung zu stellen. Damit erspart Ihnen der ASUE KWK-Service ungewohnten und teilweise aufwendigen Behördenverkehr, sorgt für eine fristgerechte Abwicklung und sichert alle ordnungsgemäßen Meldungen.

FACHVERANSTALTUNG IN BINGEN

Wärmepumpen binden kostenlose Umweltwärme in die Gebäudeheizung ein. Zugleich können sie den sommerlichen Kältebedarf decken. Damit leisten sie einen großen Beitrag für die Energiewende. klärten erfahrene Ingenieure über die zur Anwendung kommenden Technologien auf. Neben der Technik erfolgte aber auch deren Einordnung in die aktuell gültigen Regelungen aus der EnEV bzw. dem GEG. Jetzt Tagungsband kostenlos downloaden!

KWKK – Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Die gleichzeitige Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte bietet das Potenzial, Synergien für einen effizienten Ressourceneinsatz zu schaffen. Bei ganzjährigem Bedarf an allen drei Energieprodukten können gebündelte Anlagen mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK oder Trigeneration) an vielen Standorten zu einer wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Alternative gegenüber getrennten Systemen werden.

Trailer: INNOVATIONSPREIS DER DEUTSCHEN GASWIRTSCHAFT 2018

Innovationspreis 2018: Unter der Schirmherrschaft von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek zeichnete die deutsche Gasbranche am 22.11.2018 in Berlin innovative Konzepte zur Nutzung des vielseitigen Energieträgers Erdgas aus. Getragen wurde der 20. Innovationspreis von den vier Verbänden ASUE, BDEW, DVGW und Zukunft ERDGAS sowie dem diesjährigen Partner Wintershall.

MIKROGASTURBINEN

Technologie, Kenndaten, Anwendungen

Im Vergleich zu Gasmotor-BHKW sind Gasturbinen eine interessante Alternative, wenn Gasqualitäten schwanken, Lärmemissionen zu vermeiden sind oder Temperaturen jenseits der 100 °C erforderlich sind. n der neuen ASUE-Broschüre werden kompakt und vollständig die Funktionen und die Eigenschaften von Mikrogasturbinen erklärt.

 
 

pressemeldung

Stellungnahme KWK-Evaluierungsbericht 2019

Gemäß § 34 des KWK-Gesetzes ist zur Mitte der Laufzeit des Gesetzes eine Evaluierung vorgesehen, welche Erkenntnisse für die Novellierung des Gesetzes liefern soll. Bereits im Jahr 2017 wurde vom BMWi der Evaluierungsprozess begonnen und im Rahmen eines Diskussionsprozesses mit Stakeholdern (z. B. ASUE, B.KWK, VfW, VKU, PROGNOS, BHKW-Infozentrum, Fraunhofer IFAM, Öko-Institut, Stiftung Umweltenergierecht) intensiv debattiert. Ergebnis des Prozesses soll ein ausführlicher Bericht zum aktuellen Status der Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland unter dem aktuell gültigen KWK-Gesetz sein. Dieser Bericht soll dann die Grundlage für den Novellierungsprozess des Gesetzes sein, welcher sogleich im Anschluss beginnen soll.

Die ASUE hat gemeinsam mit B.KWK, DENEFF und VfW zum zweiten Entwurf des BMWi-Berichtes "Evaluierung der Kraft-Wärme-Kopplung – Analysen zur Entwicklung der Kraft-Wärme-Kopplung in einem Energiesystem mit sehr hohem Anteil erneuerbarer Energien" Stellung bezogen. Schon nach dem ersten Entwurf vom 15. August 2018 hatten sich die Partner geäußert (ASUE berichtete), nach der aktuellen Überarbeitung des Evaluierungsberichtes in einigen Teilen unverändert (wenn auch die entsprechenden Passagen im Evaluierungsbericht nicht verändert wurden), in anderen wurden Änderungen eingefügt. Gänzlich hinzu gekommen sind einige Aspekte zum Methanschlupf, die besondere Rolle der KWK in der Objektversorgung und ausführliche Handlungsempfehlungen, um die derzeitigen Widersprüche aufzulösen.

Zentrale Aussagen:

  • Anders als im Bericht behauptet, ist das Ausbauziel der KWK von 110 TWh KWK-Strom bis 2020 noch nicht erfüllt. Wenn man die nach EEG geförderten biogenen KWK-Anlagen und insbesondere den KWK-Strom für die Fermenterbeheizung in Biogasanlagen abzieht, da diese nicht im Zusammenhang mit dem KWKG, sondern mit dem EEG stehen, bleiben 99,7 bzw. 110 TWh KWK-Strom. Das Ziel bis 2020 ist somit noch nicht erreicht und weitere Anstrengungen sind nötig. Besonders auch vor dem Hintergrund, dass mit dem KWKG 2017 das Ausbauziel gegenüber dem vorherigen KWKG 2012 abgesenkt wurde.
  • Der Einspeisevorrang von KWK führt nicht zu einem Anstieg der Stromexporte. Es kann sein, dass Betreiber von ungekoppelten (Groß-)Kraftwerken Stromexporte forcieren, weil dies betriebswirtschaftlich günstiger ist, als ein Zurückfahren ihrer Kraftwerke bei wachsendem Angebot von Vorrangstrom aus Erneuerbaren und KWK. Der sich daraus ergebende Anstieg der Emissionen der Stromerzeugung insgesamt kann aber nicht dem Strom aus KWK angelastet werden, sondern signalisiert allenfalls, dass der marktgesteuerte Prozess einer ergänzenden Regulierung im EU-Binnenmarkt bedarf, wenn solche Ausweichstrategien vermieden werden sollen.
  • Bei der verringerten EEG-Umlage auf Eigenverbrauch, den Entgelten für vermiedene Netznutzung, dem Entfallen der Konzessionsabgabe sowie der Stromsteuerbegünstigung handelt es sich nicht um sog. indirekte Förderung, wie im Bericht behauptet.
  • Die KWK hat in der Objektversorgung eine besondere Rolle. Die KWK-Anlagen der Objektversorger fahren überwiegend flexibel in Hinblick auf die Versorgung des Objektes und belasten die Netze nicht. Überschussstrommengen werden zwar eingespeist und müssen daher bei Engpässen (regelmäßig z. B. bei negativen Börsenstrompreisen) auch abgeregelt werden. Allerdings sollte zumindest eine Bagatellgrenze für Anlagen bis 100 kW eingeführt werden. Der Aufwand der zeitgleichen Messung und Auswertung ist in diesen Fällen unverhältnismäßig hoch. Sollten größere Anlagen in Objektnetzen abgeregelt werden, so sollte zumindest der zugekaufte Strom umlagefrei zur Verfügung gestellt werden. Ansonsten müssten die Anlagenbetreiber in diesen Fällen Strom zukaufen, ohne von den negativen Preisen profitieren zu können.
  • Es sollte überprüft werden, die Ausschreibungspflicht wieder abzuschaffen bzw. eine Wahlmöglichkeit zu schaffen und durch das bis zum 31.12.2016 praktizierte Verfahren zu ersetzen.
  • Es müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass der flexible Betrieb der KWK-Anlagen belohnt wird. Aus technischer Sicht ist ein an die Erfordernisse des Strommarkts angepasster Betrieb von KWK-Anlagen problemlos möglich, erfolgt bisher nur häufig nicht, da der Mehraufwand nicht "belohnt" wird.
  • Das Volumen der Netz- und Speicherförderung ist deutlich anzuheben, da Wärme- und Kältenetze als Infrastruktur zur effizienten Brennstoffnutzung in KWK unabdingbar sind. Außerdem erhöhen sie die Flexibilität des Energiesystems signifikant.

Wir möchten gemeinsam mit den Zeichnern der Stellungnahme explizit auf folgende grundlegende Fakten hinweisen: KWK-Anlagen, insbesondere Gasturbinen und BHKW, sind aufgrund ihrer technologischen Eigenschaften systembedingt hochflexibel einsetzbar. Schnelle Reaktionszeiten und extrem kurze An- und Abfahrzyklen zeichnen die KWK-Technologie aus. Somit stellen KWK-Anlagen ein volkswirtschaftlich extrem sinnvolles Instrument zur Deckung jeglicher Residuallasten dar.

Jegliche KWK-Anlage, die heute noch mit Gasen fossiler Herkunft betrieben wird, kann ohne erheblichen Aufwand auf erneuerbare Gase umgestellt werden. Wird jedoch wegen aktueller Rahmenbedingungen die Investition in KWK-Anlagen nicht getätigt und die zugehörige Infrastruktur nicht gebaut, dann ist die später wahrscheinlich erforderliche Investition erheblich höher, wenn nicht gar unmöglich. Denn es liegen dann keine oder andere Infrastrukturen vor und die hocheffizient erzeugte KWK-Wärme kann nicht verteilt und genutzt werden.

Es muss dringend vermieden werden, die Gesetzgebung weiterhin einseitig, nur auf Stromanwendungen hin zu entwickeln. Für verdichtete, innerstädtische Bebauung, energieintensive Unternehmen und für die Nutzung saisonal gespeicherter erneuerbarer Energie ist es unabdingbar, die KWK-Technik einzusetzen, um sicher und kosteneffizient Strom und Wärme bereitzustellen.

 

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Aufsatz

Der gesetzliche Rahmen der Gebäudeenergieeinsparung und die besondere Rolle der Primärenergiefaktoren

Wenn es im Rahmen von Sanierungen und Neubauten zur energetischen Berechnung eines Gebäudes kommt, muss die Bauausführung den aktuellen, gesetzlichen Richtlinien zur Einsparung von Heizenergie entsprechen. Denn die Reduzierung des spezifischen Wärmebedarfes führt direkt zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen.

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vortrag

Brennstoffzellen für die Hausenergieversorgung: Fortbildung für Energieberater

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Termin/Veranstaltung

Wärmepumpen: Gasantrieb zur Kostensenkung

Wärmepumpen binden kostenlose Umweltwärme in die Gebäudeheizung ein. Zugleich können sie den sommerlichen Kältebedarf decken. Damit leisten sie einen großen Beitrag für die Energiewende.

Technologien und Praxisbeispiele mit Software-Workshop

Werden Wärmepumpen mit Gas angetrieben, wird die umweltfreundliche Effizienzsteigerung mit einer Senkung der betrieblichen Kosten kombiniert. So ergeben sich für Betriebe oder Immobilien mit hohem, gleichzeitigem Wärme- und Kältebedarf oder einer ausufernden Stromrechnung viele Chancen.

In dieser Fachtagung klären erfahrene Ingenieure über die zur Anwendung kommenden Technologien auf. Neben der Technik erfolgt aber auch deren Einordnung in die aktuell gültigen Regelungen aus der EnEV bzw. dem GEG. Die für Energieberater entscheidende Eingabe von Gaswärmepumpen in spezielle Beratersoftware wird in einem Workshop anhand der Hottgenroth®-Software demonstriert.

 

Programm

13:00 Uhr

Empfang und Registrierung der Teilnehmer

13:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Einführung Gas- und Stromkosten für Unternehmen, Einführung PEF
Jürgen Kukuk, ASUE e. V.

Technologische Grundlagen der verschiedenen Gaswärmepumpen
Thomas Wencker, ASUE e. V.

Einordnung und Betrachtung von Gaswärmepumpen in EnEV und GEG
Prof. Dipl.-Ing. Thomas Giel, Technik Hochschule Mainz

15:30 Uhr

Kaffeepause

16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Praxisreport Gasmotorwärmepumpen
Christian Tille, YANMAR Energy System Europe GmbH, bis 31.08.2019 KKU concept

Praxisreport Gasabsorptionswärmepumpen
Peter Steinbach, Bosch Thermotechnik GmbH – Buderus Deutschland

Praxisreport Neuartige Gaswärmepumpe
Dr. Norbert Dischinger, BOOSTHEAT Deutschland GmbH

WORKSHOP:

Die Eingabe von Gaswärmepumpen in die Hottgenroth®-Software für Energieberater
Caterina Winnen, Hottgenroth Software GmbH & Co. KG

Diskussion

18:00 Uhr

Kleines, gemeinsames Abendessen und Ausklang

 

Mit dem hohen Praxisanteil und der maßgeschneiderten Vermittlung theoretischer Prozessgrundlagen können wird den Teilnehmern diese thermodynamischen Heizungen ohne Berührungsängste näher bringen. Informieren Sie sich über den grundsätzlichen Aufbau der verschiedenen Gaswärmepumpen und sehen Sie, wo deren Vorteile im Einsatz liegen. Diskutieren Sie Ihre Detailfragen mit den Referenten oder sprechen Sie ganz spezielle Projektdetails an!

Anerkennung als Fortbildung

Diese ASUE-Fachtagung ist für verschiedene Berufsfelder als Fortbildung akkreditiert. Bitte entnehmen Sie die für Sie erreichbaren Bildungsbunkte der unten dargestellten Liste.

  • dena Energie Effizienz Experten:
  • Architektenkammer Rheinland-Pfalz
  • Architektenkammer Hessen
    • 5 Fortbildungspunkte
    • Weitere Informationen: www.akh.de
  • Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz
  • Ingenieurkammer Hessen
    • Nachweisberechtigung Wärmeschutz: 5 UE
    • Beratender Ingenieur, Freiwilliges Mitglied selbstständig: 5 UE
    • Bauvorlageberechtigung: 5 UE
    • Weitere Informationen: www.ingkh.de
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Broschüre

KWKK – Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Die gleichzeitige Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte bietet das Potenzial, Synergien für einen effizienten Ressourceneinsatz zu schaffen. Bei ganzjährigem Bedarf an allen drei Energieprodukten können gebündelte Anlagen mit Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK oder Trigeneration) an vielen Standorten zu einer wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Alternative gegenüber getrennten Systemen werden.

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Broschüre

Leitfaden zur Anmeldung und steuerlichen Behandlung von kleinen Blockheizkraftwerken

Steigende Energiepreise und die ambitionierten Ziele der Bundesregierung zur Minderung von Treibhausgasemissionen führen zu einer stetig wachsenden Nachfrage nach hocheffizienten Technologien wie Mini-BHKW und Brennstoffzellen. Etwa 40 % der gesamten Endenergie wird alleine im Gebäudesektor benötigt. Dieser stellt daher ein großes Potenzial zur Verbesserung der Energieeffizienz dar. Ein Beispiel ist die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung.

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