Wir übernehmen die Anmeldung, die Administration und die Förderanträge rund um den Betrieb Ihrer KWK-Anlage!

Im Interesse einer erfolgreichen Wärmewende hat sich die ASUE dazu entschlossen, ihre Kenntnisse über KWK-Themen aktuellen und zukünftigen Prosumern zur Verfügung zu stellen. Damit erspart Ihnen der ASUE KWK-Service ungewohnten und teilweise aufwendigen Behördenverkehr, sorgt für eine fristgerechte Abwicklung und sichert alle ordnungsgemäßen Meldungen.

Empfang des ASUE-Newsletters: Probleme bei der Übertragung gelöst

Beim Übergang in den DVGW mußten wir gemäß DSGVO eine neue Freigabe von Ihnen einholen. Wir konnten nun das Problem, das zu vielen Misserfolgen bei der Übertragung geführt hat, lösen. Sie können sich jetzt manuell wieder für den Empfang unseres Newsletters anmelden. Prüfen Sie auch Ihren Spam- oder Junk-Ordner auf die Bestätigung von uns!

Weiter zur ASUE-Broschüre Vom Niedrigstenergiehaus zum Hocheffizienzhaus

Vom Niedrigstenergiehaus zum Hocheffizienzhaus

Die ASUE hat sich der Aufgabe gestellt, die wesentlichen Grundzüge der effizienten Gebäudeplanung für ein Hocheffizienzhaus in einer Broschüre zusammenzufassen. An 14 berechneten Beispielen wird erläutert, wie sich verschiedene Technologien zur Heizung und Warmwasserbereitung kombinieren lassen, um hinsichtlich Effizienz und Wirtschaftlichkeit ein Optimum zu erreichen.

Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft

Alle zwei Jahre verleihen die Verbände der deutschen Gaswirtschaft den durch die ASUE gegründeten Innovationspreis der Deutschen Gaswirtschaft.

Innovative Quartiersversorgung

Was ist eigentlich ein Quartier und welche Technologien eignen sich für dessen Versorgung? Diese ASUE-Broschüre soll bei der Quartiersentwicklung unterstützen und durch faktenbezogene Technlogiedarstellung nachhaltige und tragfähige Beschlüsse ermöglichen.

 
 

Pressemeldung

Die ASUE wird Teil des DVGW

Berlin, 27. August 2021 – Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) haben gestern in Berlin die Integration der ASUE in den DVGW vertraglich besiegelt. Sie zielt darauf ab, die Tätigkeit der ASUE unter Einbindung der Ressourcen des DVGW bestmöglich fortzuführen und ihr Know-how und ihre Expertise zu sichern. Im Fokus stehen dabei die Themen Effizienz und Wasserstofftransformation der Gaswirtschaft.

Die Gaswirtschaft und die Energiewende

Die öffentliche Diskussion über Klimawandel und Energiewende drängt die Gaswirtschaft zum Handeln. In den letzten Jahren erfuhren die Netze multiple Änderungen und auch die Zusammensetzung der Marktteilnehmer konsolidierte sich. So fusionierten beispielsweise RWE und Innogy und stellten ihre Geschäftsbereiche auf zukunftsfähige Konzepte um.

Für die ASUE und andere Verbände der Gas- und Energiewirtschaft bedeuten diese Umstellungen ebenfalls Veränderungen. Der Markt bereinigte sich ein Stück weit, während sich neuartige Effizienz-Technologien erfolgreich behaupten konnten. Nun werden diese Technologien und ihre Anwendung durch die Einführung von Wasserstoff einer neuerlichen Prüfung unterzogen, an der sich die ASUE mit ihren beliebten Veröffentlichungen gerne beteiligt.

Jürgen Kukuk in den Ruhestand verabschiedet

Mit der Integration in den DVGW werden die Informations- und Kommunikationsarbeit der ASUE ebenso wie ihre Gremien unter einer fachlichen Anpassung optimiert. Durch den direkteren Zugriff auf Informationen und durch schlankere Strukturen können DVGW-Forschungsergebnisse ebenso wie technologische Marktübersichten noch umfassender in eine öffentlichkeitsgerechte Form gebracht werden.

Mit der Integration tritt unser langjähriger Geschäftsführer Jürgen Stefan Kukuk in den Ruhestand. Resümierend hält er fest: „Die Herausforderungen im Zusammenhang mit einer klimaschonenderen Energieversorgung erfordern die Bündelung von Kräften auch seitens der Verbände. Wir freuen uns, dass das spezifische ASUE-Know-how im DVGW eine valide Perspektive erhält und in das weit verzweigte Kompetenznetzwerk des Vereins einfließt, das diesen Herausforderungen erfolgreich begegnet.

Für Hans-Joachim Polk, Vorstand Infrastruktur und Technik der VNG AG, endet mit der Integration auch seine mehr als dreijährige Amtszeit als Präsident der ASUE. Er hatte die Aufgabe am 24. Mai 2018 übernommen, nachdem Dr. Ludwig Möhring aus dem Amt scheiden musste. „Die Funktion als ASUE-Präsident hat mir immer wieder vor Augen geführt, wie wichtig die Aufklärung über sparsame und umweltschonende Technologien auf Gasbasis ist und bis auf Weiteres bleibt. Von den Synergien, die durch die Integration in den DVGW freigesetzt werden, profitieren Industrie, Fachunternehmen, Architekten, Planer sowie Endanwender durch eine effektivere Aufarbeitung der Themen und weiterhin professionelle Veranstaltungsformate. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ASUE unter der Leitung von Jürgen Kukuk ausdrücklich für die erfolgreiche Arbeit und wünsche ihnen für die Fortführung ihrer Aufgaben im DVGW alles Gute.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Geschäftsstelle wechseln im Rahmen der Integration in den DVGW und setzen ihre bisherige Arbeit nach einer fachlichen Anpassung an die Strukturen des DVGW fort.

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Stellungnahme

Gemeinsamer Appell der Gaswirtschaft: „Biomethan-Potenziale dauerhaft und zukunftsgerichtet nutzen“

Berlin, 11. Februar 2021 – Biogas ist ein wichtiger Baustein, um den Gasmarkt 2050 über alle Anwendungen und Sektoren hinweg klimaneutral zu gestalten. In einem gemeinsamen Appell fordern zwölf Verbände der Gaswirtschaft daher nun bessere Rahmenbedingungen für biogene Energieträger.

Die Verbände stellen klar: „Biogas als Naturprodukt und erneuerbarer Energieträger ist jederzeit schnell verfügbar, vielseitig einsetzbar und ein wichtiger Baustein der Energieversorgung von heute und morgen. Auf Erdgasqualität aufbereitet und als Biomethan in die vorhandene Gasinfrastruktur eingespeist, kann es jederzeit gespeichert und zu den Verbrauchern transportiert werden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind enorm vielseitig und können einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten.“

Um die vorhandenen nachhaltigen Potenziale des Biomethans dauerhaft zu sichern und zukunftsfest zu gestalten, fordern die Verbände:

  • Die Fortsetzung des Gasdialogs mit dem angekündigten Bioenergie-Dialog für eine verlässliche Bestimmung der zukünftigen Rolle von Biogas/Biomethan noch in dieser Legislaturperiode.
  • Die Anerkennung von Biomethan als innovative Lösung im Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG).
  • Die Anerkennung der vNNE (vermiedenen Netzentgelte) für Biomethan über 10 Jahre hinaus für den Zeitraum des Anlagenbetriebs mind. jedoch für die EEG-Förderdauer in der GasNZV.
  • Die Berücksichtigung als EE im Bundesprogramm effiziente Wärmenetze (BEW) und gleichsam bei der Betriebsmittelförderung.
  • Eine Überführung der Förderprogramme ins Bundesprogramm effiziente Gebäude (BEG).
  • Die Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen im Gebäudeenergiegesetz (GEG).
  • Die gleichwertige Anerkennung in der steuerlichen Förderung bei der Nutzung in Hybridanlagen.
  • Eine ambitionierte Umsetzung der RED II für Kraftstoffe sowie im Wärme- und Kältebereich unter Berücksichtigung der gasförmigen Biomasse.
  • Schaffung eines Rechtsrahmens, um die Potentiale von Wasserstoff aus Biomethan und dessen mögliche Kohlenstoffsenke zu nutzen (z.B. über 38. BImSchV).
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Broschüre

Wasserstoffanwendung in Industrie und Energiewirtschaft

Der Wasserstoffbedarf in Deutschland betrug im Jahr 2020 ca. 500.000 t. Davon werden ca. 170.000 t durch Reformierung von Erdgas hergestellt, weitere 330.000 t entstanden als Nebenprodukt in chemischen Prozessen. Dieser Bedarf wird sich durch Energie- und Wärmewende deutlich erhöhen.

Diese Broschüre führt die wichtigsten industriellen Nutzungs- und Erzeugungspfade von grauem, blauem, türkisem und grünem Wasserstoff auf. Sie zeigt auf, in welchen Branchen Wasserstoffbedarfe zu verorten sind und gibt einen Ausblick, wie die zukünftige Vernetzung aussehen kann.

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Termin/Veranstaltung

KWK-Impuls aus Bingen: Wärmenetze und erneuerbare Gase im Fokus

Berlin, 10.12.2021. Die KWK blickt angespannt in die Zukunft. Dies wurde auf der digitalen KWK Impulstagung 9. Dezember deutlich. In dem Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit, Flexibilität, Effizienz und Klimaneutralität stellen sich ganz unterschiedliche Herausforderungen. Kommunale Betreiber von Wärmenetzen erfuhren Details zur KWK-basierten Glättung von Verbrauchsspitzen, während für Biogasproduzenten über Neuigkeiten in der nachhaltigen und hübsch anzusehenden Erzeugung von natürlicher Biomasse berichtet wurde. Den Abschluss bildete die mit dem Ziel des Einsatzes von Wasserstoff durchgeführte Optimierung von im Koalitionsvertrag der Berliner Ampel mit einem Abgesang versehenen Verbrennungsmotoren.

bbh: „Die Wärmwende ist angestoßen!

Die KWK-Impulstagung fand in diesem Jahr zum 15. Mal statt. In der zum zweiten Mal online durchgeführten Veranstaltung stellte die Transferstelle Bingen in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Bingen und unter freundlicher Unterstützung von SOKRATHERM aktuelle Entwicklungen der Kraft-Wärme-Kopplung vor.

Mit Thomas Pensel, Abteilungsleiter am Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität von Rheinland-Pfalz, welcher die KWK auf einem erfolgreichen Weg in eine klimaneutrale Zukunft sieht, begann der Einstieg in die vielfältige KWK-Anwendungstechnik.

In den Vorträgen zu bidirektional betriebenen Fernwärmeleitungen und der kommunalen Wärmeversorgung mit dezentralen KWK-Anlagen zeigte sich, wie wichtig der Einsatz dieser hocheffizienten Technologie für ein funktionierendes und kostengünstiges Energiesystem ist. Schon Dr. Heiner Fassbender von der Energierechtskanzlei Becker-Büttner-Held (bbh) stellte in seinem Vortrag heraus, dass die vielfach geforderte Wärmewende durch die regulatorischen Entwicklungen des letzten Jahres angestoßen sei.

KWK: Klimaneutral mit Biomethan aus Blühpflanzen in Dauerkultur

Die erneuerbaren Gase werden zukünftig immer wichtiger. Unter der Voraussetzung, mittelfristig den Einsatz fossilen Erdgases zurückzufahren, ruhen viele Hoffnungen auf Biogas, Biomethan und Wasserstoff. Die beiden Veranstaltungsblöcke, die von Thomas Wencker (ASUE) moderiert wurden, zeigten eindrücklich, wohin die Entwicklung gehen muss.

Die im Vergleich zu heutigen Methoden nachhaltigere Bereitstellung von Biomasse mittels neuen Pflanzensorten und Mischkulturen wird am TFZ Straubing erforscht. Im Ergebnis aus langjährigen Kulturversuchen von an den Klimawandel angepassten Pflanzen konnte Dr. Maendy Fritz einen Einblick in die Kultur u. a. von Sorghum-Hirse geben. Anders als Mais sterbe diese Pflanze in längeren Trockenphasen nicht ab, sondern gehe sinngemäß mit den Worten „ja gut, da wart ich halt“ in eine Wachstumspause, bis es wieder besser werde.

Einen anderen Ansatz betrifft das Zusammenfassen von Biogasanlagen. Laufen diese nämlich aus der EEG-Förderung heraus, müssen gerade kleinere Anlage den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen einstellen. Um diese Erzeugungskapazität für grüne Gase nicht zu verlieren, bietet sich die Lösung der Zusammenfassung der einzelnen Anlagen an. Neben den technischen Herausforderungen stellte Andreas Lenger von der Planungsfirma Arcanum Energy aber heraus, dass auch eine sozialpädagogische Komponente beim gemeinschaftlichen Betrieb solcher Netze nicht zu unterschätzen sei.

Wasserstoff im Verbrennungsmotor: Falsche Anreize von der Berliner Ampel

Im Wasserstoff-Block der Impulstagung zeigt sich dann die Unzufriedenheit mit den aktuellen regulatorischen Entwicklungen. Prof. Jochen Arthkamp von der Technischen Hochschule Georg Agricola in Bochum stellte Entwicklungspotenziale von Wasserstoffmotoren nach dem Diesel-Prinzip vor. Denn extra für den Einsatz von Wasserstoff entwickelte Verbrennungsmotoren können laut Arthkamp sehr wohl vollständig klimaneutral arbeiten. Dies sehe aber der aktuelle Koalitionsvertrag nicht vor. Arthkamp weiter: „Die Koalitionäre sollten den Fachleuten die Entscheidungen über den korrekten Einsatz von Technologie überlassen und ausschließlich Emissionsziele vorgeben!“.

Mit diesen Worten endete eine ausgefüllte Impulstagung, die vor allen Dingen gezeigt hat, dass die KWK bereit für eine klimaneutrale Zukunft ist. Die nächste KWK-Impulstagung findet am 8. Dezember 2022 statt.

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vortrag

Die Dekarbonisierungsstrategie im Erdgasnetz

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Broschüre

Das Gebäudeenergiegesetz

Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) wurden neue Rahmenbedingungen für die energetische Bewertung von Gebäuden geschaffen. Alte Regelungen, insbesondere die der Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes, wurden zusammengeführt.

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