18.01.2006

Regelmäßiger Heizungscheck hilft Geld sparen

Heizungsanlagen werden im Winterhalbjahr besonders belastet und müssen doch gerade dann absolut zuverlässig funktionieren. Dafür muss man ihnen aber auch dann und wann ein wenig Aufmerksamkeit widmen. Was konkret zu tun ist, hat die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch nachfolgend zusammengestellt. 

In einer Heizperiode, zwischen Oktober und April, ist eine Heizungsanlage etwa 1.350 bis 1.500 Stunden im Einsatz. Doch trotz dieser Dauerbelastung lassen viele bei ihrem Heizungssystem keine regelmäßige Wartung durchführen – im Gegensatz zu ihrem Fahrzeug. Denn jeder Autofahrer weiß, dass sein Auto aus Gründen der Sicherheit, des Umweltschutzes und der Langlebigkeit regelmäßig inspiziert, geprüft und gewartet werden muss, wobei in gewissen Zeitabständen bestimmte Verschleißteile ersetzt werden. Und genau so verhält es sich auch mit der Heizung. 

Damit die Heizungsanlage auch wirklich die durchschnittliche Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren erreicht, ist regelmäßig eine Reinigung der Heizflächen im Wärmeerzeuger, eine Überprüfung der regelungstechnischen Einrichtungen sowie der Brennereinstellung notwendig. Diese Maßnahmen stellen nicht nur einen störungsfreien Betrieb sicher, sondern senken außerdem den Energieverbrauch der Anlage. Die Wartung von Heizgeräten und die Störungsbeseitigung dürfen nur von einem Fachhandwerker ausgeführt werden. Dieser stellt bei einer Wartung und Inspektion die Gebrauchsfähigkeit und damit die Sicherheit der Anlage fest. 

Ist ein Haus mit Gas versorgt, rät die ASUE noch zu folgendem Check, den man ganz leicht selbst durchführen kann: 

  • Sind die Absperreinrichtungen am Gas-Hausanschluss und an Gaszählern frei zugänglich?
  • Sind frei verlegte Gasleitungen noch gut befestigt und auch nicht als „Lastenträger“ zweckentfremdet?
  • Weisen die Gasleitungen Roststellen auf? Diese bilden sich besonders gern an Wand- und Deckendurchführungen sowie in feuchten und unbelüfteten Räumen.

ASUE

Ansprechpartner:

Jürgen Stefan Kukuk
Telefon: 0 30 / 22 19 13 49-0
E-Mail: kukuk@asue.de